Belgier schlachten mehr Rinder, aber weniger Schweine

 

2014 wurden 835.331 Rinder in Belgien gewerblich geschlachtet. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein moderates Plus von 3,6 Prozent. Insgesamt wurden 257.666 Tonnen Rindfleisch erzeugt. Auffallend ist, dass die Schlachtungen insbesondere im vergangenen September und Oktober deutlich an Fahrt gewonnen haben.

Von Januar bis Dezember 2014 gingen zudem 11.855.070 Schweine an den Haken. Im Vergleich zum Rekordjahr 2013, mit 11,9 Millionen Tieren, ist das ein leichtes Minus von 0,5 Prozent. Die gewerbliche Schweinefleischerzeugung schlägt mit 1.118.325 Tonnen zu Buche.

Im gleichen Zeitraum wurden 122.720 Schafe und Lämmer (+ 1,4 Prozent), 6.320 Ziegen und Jungziegen (- 5,2 Prozent) sowie 8.246 Pferde und Fohlen (- 5,6 Prozent) geschlachtet.

Die gewerbliche Geflügelproduktion wird auf 433.273 Tonnen beziffert. Die Hähnchen machen mit 293.638.547 Schlachtungen (+ 1,1 Prozent) den Löwenanteil aus. Puten bringen es auf 835.944 (- 5 Prozent) sowie Enten auf 45.881 (- 3,6 Prozent) Schlachtungen.

Summa summarum wurden im zurückliegenden Jahr 1.381.095 Tonnen Fleisch erzeugt, ein Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2013. 60 Prozent der belgischen Fleischproduktion geht auf das Konto von Schweinefleisch. Auf den weiteren Plätzen folgen Geflügel- und Rindfleisch mit einem Anteil von 23 bzw. 14 Prozent.

 

 

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