Neues Messe-Outfit für VLAM auf der Fruit Logistica 2016

Vom 03. bis 05. Februar 2016 präsentiert sich Flanderns Agrar-Marketing-Büro VLAM erstmalig mit einem neuen Messestand in Berlin. Das moderne Standkonzept ist in frischem Weiß gehalten. Farbliche Akzente werden durch reale und digitale Produktpräsentationen gesetzt, die die Vorzüge von belgischem Obst und Gemüse unterstreichen. Umrahmt wird der Stand von einem gelben Banner, der den Löwen, als flämisches Wappentier, zeigt.


Unter dem Dach von Flanderns-Agrar-Marketing-Büro VLAM präsentieren sich insgesamt 25 nahmhafte Unternehmen der Geschäftsfelder Obst, Gemüse, Kartoffeln und Obstbäume am Stammplatz in Halle 6.2, Stand B04 –B07. Gemeinsam mit den Versteigerungen zeigen sie dem internationalen Fachpublikum ein hochkarätiges, breit gefächertes Sortiment.

 

Flandria feiert 20. Geburtstag

Einen prominenten Platz auf der Fruit Logistica wird dem Flandria-Prüfsiegel eingeräumt, das seinen 20. Messeauftritt an der Spree feiert. Das ursprünglich als “Nische”-Prüfsiegel für Tomaten und Chicorée konzipierte Label ist innerhalb von zwei Jahrzehnten zur wichtigsten europäischen Frischgemüsemarke avanciert. Heute umfasst der Flandria-Korb mehr als 60 Erzeugnisse mit einem jährlichen Produktionsvolumen von rund 600.000 Tonnen.

 

Die Obst- und Gemüsebranche wird vertreten durch die Unternehmen: Bel'Export, Boussier / Belfrutex, Calsa/Weiss, De Plecker- Lauwers, DBS/DBS Agro, Demargro, Devos Group, Dries Sebrechts Fruit (DSF), Frans Michiels Belgium (FMB), Gemex, Nicolaï Fruit, Pacbelimex, Vanco Belgium, Vergro and Fruithandel Wouters.

Der Kartoffelsektor ist mit sieben Unternehmen vor Ort: Bart's Potato Company, Binst Breeding & Selection, Dauchy, De Aardappelhoeve, Pomuni, RTL Patat and Warnez.

Johan Nicolaï und Carolus repräsentieren die belgischen Obstbaumsparte.

Nähere Informationen zum Messeauftritt der belgischen Unternehmen finden Sie hier: http://www.freshfrombelgium.com/de/sector/frisches-obst-gemuse/agenda-detail/1286/fruit-logistica-2016

 

DATEN UND FAKTEN

 

FRISCHOBST

2014 hat Belgien 318.411 Tonnen Äpfel und 374.324 Tonnen Birnen erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 44 bzw. 15 Prozent.
Belgische Äpfel erfreuten sich besonderer Beliebtheit in den Niederlanden (24 Prozent der Liefermengen), Frankreich und Deutschland (jeweils 23 Prozent).
Wichtigste Absatzmärkte für Birnen waren Russland (23 Prozent im ersten Halbjahr), die Niederlande (15 Prozent), Frankreich und das Vereinigte Königreich mit jeweils zehn Prozent.

Erdbeeren konnten ebenfalls Wachstum generieren, und zwar um 9,5 Prozent auf 318.411 Tonnen. Hauptkunden sind die Niederlande (21 Prozent), das Vereinigte Königreich (20 Prozent) und Frankreich (19 Prozent).

 

FRISCHGEMÜSE


Die belgischen Gemüsegärtner haben 2014 rund 796.392 Tonnen Gemüse (plus 0,5 Prozent) für den Frischmarkt erzeugt. Mit 796.392 Tonnen sind Tomaten die unangefochtene Nummer eins. Auf den weiteren Plätzen folgen Lauch mit 154.000 Tonnen, Möhren (81.000 Tonnen), Salat (zirka 63.000 Tonnen), Chicorée (39.330 Tonnen), Weißkohl (31.500 Tonnen), Paprika (25.580 Tonnen) und Gurken (17.590 Tonnen).

Wichtigste Auslandsdestinationen für belgisches Gemüse sind Frankreich (38 Prozent), die Niederlande (21 Prozent) und Deutschland (21 Prozent).

 

KARTOFFELN UND KARTOFFELZUBEREITUNGEN


2014 wurden rund 3,7 Millionen Tonnen Kartoffeln erzeugt (vorläufiges Ergebnis).
Das Gros der belgischen Kartoffeln wurde in den Niederlanden (64 Prozent) und Frankreich (19 Prozent) abgesetzt.

Belgische Kartoffelzubereitungen stehen im Exportgeschäft hoch im Kurs. 2014 wurde erstmals die Zwei-Millionen-Tonnen-Marke geknackt.
Frankreich (23 Prozent), die Niederlande und das Vereinigte Königreich (jeweils 15 Prozent) belegen die obersten Plätze auf der Kundenliste. Das Drittlandgeschäft hat deutlich an Fahrt aufgenommen und bringt es mittlerweile auf einen Anteil von 21 Prozent am Gesamtexportpaket.

 

OBSTBÄUME

Der Produktionswert der belgischen Obstbaumsparte wird für 2014 auf 22 Millionen Euro beziffert.
Wichtigste Handelsziele für belgische Obstbäume sind Frankreich (36 Prozent), Deutschland (17 Prozent) und Polen (10 Prozent).

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